5 London mit Kind Wahrheiten

Meine 5 London mit Kind Wahrheiten

Ich habe bereits erwähnt, dass ich ein großer Fan von Listen bin, oder? Ja, ganz bestimmt. Deswegen ist es auch ein “no-brainer”, dass mein erster Post selbstverständliche eine Aufzählung ist. Meine fünf London mit Kind Wahrheiten. Hört sich dramatisch an, ist im Grunde genommen aber nur eine Art ad hoc Antwort auf die Frage, wie es denn so ist in London mit Kind. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Es wird sicher noch eine Fortsetzung geben. Enjoy.

  • London mit Kind ist teuer. Leider sehr teuer. Adios sparen oder am Ende des Monats mal ein bisschen Geld zurücklegen. Na gut, die ein oder andere Online-Shopping Tour könnte man sich sparen, aber hey, YOLO und der Kleine braucht ja auch schon wieder ganz dringend was neues zum Anziehen. Doch jetzt im Ernst. Die Preise sind wirklich, gerade was Wohnungen anbelangt, schwindelerregend. Wir wohnen in Battersea, im Süden von London und unsere Wohnung ist jetzt, wo wir zu dritt sind wirklich VIEL zu klein. Daher der Plan dieser Jahr anzubauen. Ähm, wer braucht schon seinen Garten? Bauunternehmen spezialisiert auf Kellerausbau, Gartenanbau und Dachgeschosserweiterungen haben Hochkonjunktur in London.
  • Aber wer verbringt schon viel Zeit in seiner kleinen Wohnung, wenn es quasi eine Million Baby Classes gibt. Baby Sensory, Mini Mozart, Rhyme Time, Toddler Pilates, Baby Massage, First Swim and the list goes on. Ja, der Mehrwert ist riesengroß für die Kleinen und man lernt viele gleichgesinnte und nette Mamas kennen. Meistens gleichgesinnt und nett. Man stelle sich folgende Unterhaltung vor. Mama A: “Also, mein kleiner Schatz hat schon so wahnsinnig viel bei Baby Einstein gelernt. Die Fortschritte, die er macht sind unglaublich. Hast du deinen Kleinen da etwa nicht angemeldet? Mutter B: “Ähhmmm. Ja, ich glaub’ das war schon ausgebucht.”
  • Seien wir doch mal ehrlich. Was ist, direkt nach Zeit mit seinem Kind zu verbringen, das Allerschönste? Genau, mal Zeit ohne sein Kind zu verbringen. An solchen Tagen, wenn man wirklich mal wieder einen freien Abend braucht (“Hello cocktails, nice to see you”). Dann wünscht man sich seine Familie (aka free Babysitters) in die unmittelbare Nähe. Natürlich nicht nur deswegen, aber ich denke, die Hilfe von der eigenen Familie ist schon gold wert. Gerade in Notfällen, Übergangssituationen oder einfach mal so.
  • Womit wir beim Thema “Work-Child-Balance” wären. Ab wann gehe ich wieder arbeiten, gehe ich wieder arbeiten, wer passt auf den kleinen Schatz auf. Das sind nur einige der Frage, die einem durch den Kopf gehen. Und egal ob stay at home mum, full-time working mum, part-time working mum, self-employed mum. Die perfekte Lösung gibt es selten. Alles hat seine Vor-und Nachteile. Childcare in London ist wie alles andere extrem teuer und die Kinderbetreuung wird vom Staat erst ab dem dritten Lebensjahr des Kindes subventioniert. Flexible Arbeitsmodelle haben leider auch hier oft noch einen längeren Weg vor sich und die Anfahrt zum Büro ist selten weniger als 45 Minuten. Grundsätzlich sollte keine Mutter das Gefühl haben, nicht mehr mit dem Arbeitsmarkt kompatibel zu sein und es ist so wichtig, dass familienfreundliche Optionen geboten werden. Ich habe mich wie alle Mütter lange und ausführlich mit diesem Thema befasst und meine eigenen Antworten und Lösungen gefunden.
  • In London von A nach B gelangen. Mit dem Auto? In unserem Falle nur hin und wieder am Wochenende, wenn mein Freund fährt. Ich bin ein chronischer “nervous driver” und vergesse leider manchmal immer noch, dass in Großbritannien Linksverkehr die geltende Regel ist (WARUM?). Also lieber nicht mit Baby on Board fahren. Hoch lebe daher TfL (Transport for London). Aber nur in den Stationen mit Aufzug. Und ein schreiendes Baby in der vollen Bahn oder im Bus ist immer eine ganz besondere Freude, oder? Ich geniesse es deswegen umso mehr, dass ich von unserer Wohnung aus vieles zu Fuss erreichen kann.

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6 Kommentare

  1. Hallo liebe Bloggerkollegin! Schön dass wir uns gefunden haben!

    Ich wünsche dir viel Freude und Erolg mit deinem neuen Blog. Wir können uns gerne etwas Austauschen – auch beim persönlichen Treffen. Ich bin ja praktisch um die Ecke 😉

    Liebe Grüße,
    Uta alias BerlOndon Mama

  2. Hallo Femke, sehr schöner Blog, tolle Seite! Ich hätte so Lust mal für ein Jahr oder zwei auszusteigen und in London zu leben. Werde dir auf jeden Fall hier weiter folgen. Vielleicht hast du Lust meinen Artikel über London mit Kind in 50 Stunden zu lesen? Würde mich sehr über deinen Kommentar freuen. Alles Liebe, Julia von https://mamanille.blog

    1. Hallo liebe Julia,
      sorry für die super späte Antwort 🙈 Über so ein nettes Feedback freue ich mich natürlich sehr & es motiviert mich, endlich wieder mehr Zeit für den Blog zu finden. Deinen Artikel werde ich mir ganz bestimmt durchlesen. Alles Liebe & nochmals danke, Femke

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